„ÄPfEL – Ästhetisches Projekt fürs EmsLand“


Das zweijährige Projekt „ÄPfEL“ ist ein Gemeinschaftsprojekt der 4 emsländischen kulturellen Einrichtungen: SpuK Freren,  Kunstschule Lingen, Kunstschule Koppelschleuse Meppen und Kunstschule Zinnober Papenburg.

Der „Apfel“ steht im Vordergrund, sowohl als Symbol für die Kunstschularbeit im Bereich der ästhetischen Bildung und des "Bildens mit Kunst", als auch als Anhaltspunkt und Anregung für gemeinsame Formate. Es geht um Inspiration für und um die Entwicklung von gemeinsamen Inhalten, des Weiteren um den Austausch der Kunstschulen untereinander und eine „gestärkte“ Außenwirkung durch gemeinsame Programmpunkte und Synergieeffekte in der Region. Diese Ziele sollen zusammen erarbeitet werden und sowohl zu gemeinsamen, als auch zu eigenen Angeboten in der Praxis der Kunstschulen in 2017 und 2018 führen.

Gedacht und geeignet ist das Projekt „ÄPfEL“ für alle Alters- und Bevölkerungsgruppen in der Region Emsland. Deshalb ist sowohl die Zusammenarbeit mit den zahlreichen Kooperationspartnern der Kunstschulen im Sinne einer weiteren Vernetzung und Verbreitung von künstlerischem Denken und Handeln in anderen Lebensbereichen angedacht, als auch der vier genannten Kunstschulen. So kann Partizipation und ebenfalls eine große Breitenwirkung erzielt werden.

Im Januar und Februar 2017 fanden bereits zwei Fortbildungen zum Thema „Künstlerische Intervention“ und „Soziale Plastik nach Beuys“ für die Mitarbeiter der Kunstschulen statt .




Sara Schwienbacher

2009 - 2013

Studium an der Fachhochschule für Kunsttherapie in Nürtingen (D) BA of arts mit den Schwerpunkten des interdisziplinären Arbeitens, der körperorientierten Kunsttherapie und der Projektbegriffsentwicklung im Präventionsbereich vor allem in der Kinder- und Jugendarbeit.

2013 - 2014

Masterstudium an der Hochschule für Künste im Sozialen, Ottersberg, mit eigener Konzeptentwicklung, Leitung und Durchführung des performativen Arbeitens mit Kunstfiguren im pädagogischen/heilpädagogischen Bereich.

Entwickelt und leitet Projekte, Seminare und Gruppen im In- und Ausland.


Dr. Hildegart Kurt

1999 Promotion am Institut für Kulturwissenschaft der Humboldt Universität Berlin, gefördert von der Heinrich Böll-Stiftung. Thema der Dissertation: "Die neue Muse. Impulse aus der Kunst zur Überwindung der Konsumkultur".

freie Kulturwissenschaftlerin und Autorin mit Forschungs-, Lehr- und Vortragstätigkeit im deutschsprachigen Raum, aber auch in Italien, der Schweiz, Großbritannien, Korea, Georgien, Norwegen, Ungarn und den USA. Inhaltliche Schwerpunkte sind Kunst und Nachhaltigkeit, Kulturen der Nachhaltigkeit, ästhetische Bildung, Soziale Plastik, Interkultur und Dialog der Kulturen. Initiatorin von Kultur- und Kunstprojekten.


Gefördert wird das Projekt durch das Ministerium für Wissenschaft und Kultur Niedersachsen.