„SpannWeite – Ästhetik“ in der Galerie im Forum Alte Werft

        


Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 10 bis 17 Uhr, Sonntag 10 bis 13 Uhr

Abends, am Wochenende und an Feiertagen sind Termine nach Absprache möglich.


„SpannWeite – Ästhetik“ ist ein von den vier KünstlerInnen Olga Berg, Renate Gatner, Editha Janson und Alexej Janzen und der Kunstschule Zinnober entworfenes Raumkonzept im Rahmen des Projektes „ÄPfEL – Ästhetisches Programm fürs Emsland“. Es setzt sich mit dem Begriff der Ästhetik in zwei Bedeutungsrichtungen „Schönheit“ und „Wahrnehmung“ auseinander.

Die Künstler ließen sich insbesondere auf die Begriffe „Ästhetik“, „Künstlerischer Prozess“ und „Soziale Skulptur“ ein, erforschten sie gemeinsam und machten sie für den Besucher sichtbar. Die Architektur des Raumes wird hier als selbst gestaltendes  und vermittelndes Element berücksichtigt.




Einerseits liegt der Schwerpunkt auf der Vermittlung des künstlerischen Prozesses, der einem jeden Kunstwerk  - meist unsichtbar - inne ist, andererseits auf der individuellen Wahrnehmung verschiedener künstlerisch erarbeiteter Themenbereiche wie z. B. Horizonte. Der Betrachter ist hier aufgefordert selbst zu verändern und das Gleiche anders wahrzunehmen. Und schließlich bildet den 3. Schwerpunkt die „Schönheit“ fertiger Kunstwerke, die Perfektion, das Ergebnis.




Die Eröffnung fand am 21. Januar im Theater des Forum Alte Werft statt. Nach der freundlichen Begrüßung durch den Bürgermeister Jan Peter Bechtluft wurde das zahlreich erschienene Publikum mit einer „musikalischen Klangdusche gereinigt“  und von Rike und Otmar Nickolay in das eigene,  innere Atelier geführt. Die Kulturwissenschaftlerin Dr. Hildegard Kurt war eigens aus Berlin angereist, um mit zum Nachdenken anregenden Worten in die Ausstellung einzuführen.




Im Zusammenhang mit der Ausstellung führte die Beuys-Expertin vom 22. bis 24. Januar Werkstätten in der Heinrich-Middendorf-Oberschule Aschendorf, im Mariengymnasium Papenburg und in der Heinrich von Kleist-Oberschule durch. SchülerInnen der 9. und 10. Klassen sahen den Film „Zeige deine Wunde“ von Rüdiger Sünner 
 und arbeiteten im Sinne der Sozialen Plastik praktisch dazu.


Auch andere Gruppen bildender, therapeutischer und carritativer Einrichtungen besuchen die Ausstellung gern und arbeiten praktisch zum Thema Wahrnehmung.


Spiegelung der Zeichnung des Gegenübers mit beiden Händen